In
allen u.g. Fällen ist dringend sofort ein Arzt aufzusuchen bzw. zu
alarmieren. -
Schlangenbiss:
es gibt auf Sardinien nachweislich keine tödlich giftigen Schlangen, es
handelt sich ausschliesslich um diverse Nattern. -
Skorpionbiss:
man findet sie gelegentlich unter Steinen, die sardische Art ist aber
nicht sehr gefährlich, kann aber trotzdem zu allergischen Reaktionen führen.
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Zeckenbisse:
Zecken können in Sardinien Borreliose und Ricckettziose übertragen.
Beides sind bakterielle Erkrankunge, die mit Antibiotika behandelt werden
können. Sardinien ist dagegen kein FSME-Gebiet. -
Bisse
der Schwarzen Witwe:
können sehr schmerzhaft sein und für kreislaufschwache Personen gefährlich
werden. Die Spinne ist schwarz mit ca. 13 roten Punkten, beisst aber
normal nur wenn sie bedroht wird. Sie lebt in Erdnestern und bevorzugt
dunkle, kühle Orte. -
Quallenkontakt:
der Kontakt mit den Tentakeln kann sehr schmerzhaft sein ( Feuerquallen
sind in Nordsardinien sehr selten) und zu einem quaddelartigem
Hautausschlag führen, der ärztlich behandelt werden muss. -
Stich
durch ein Petermännchen (Tracina): Es handelt sich um einen Fisch, mit einem sehr flachen
Rücken in dem sich mehrere Giftstachel befinden. Da er
sich im seichten, eher unbelebten Wasser im Sand vergräbt, kann es
passieren dass auch Badegäste zum Opfer werden. Das Gift ruft heftige Schmerzen und lokale
Gewebsreaktionen hervor. Der Schmerz setzt sofort ein und bereitet sich
intervallartig auf benachbarte Körperregionen aus. Meist entwickelt sich
eine starke Gewebsschwellung, manchmal auch eine lokale Durchblutungsstörung.
Es kann aber auch zu einer allergischen Reaktion mit Kreislaufkollaps
kommen. In
allen o.g. Fällen ist dringend sofort ein Arzt aufzusuchen bzw. zu
alarmieren. |